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Kamen: Große Razzia gegen illegale Spielautomaten

Polizei, Zoll und Stadtverwaltung haben in Kamen mehrere Gebäude gestürmt. Dabei sicherten sie Bargeld und entdeckten illegale Glücksspielgeräte.

Am Freitagabend gegen 22 Uhr wurde es in Kamen hektisch. Die Kreispolizeibehörde Unna, das Hauptzollamt Dortmund, die Stadtverwaltung und die Steuerfahndung starteten eine gemeinsame Aktion. Die Einsatzkräfte suchten mehrere Gebäude in der Hansestadt im östlichen Ruhrgebiet ab.

Die Beamten wollten prüfen, ob Gewerbe- und Steuergesetze eingehalten werden. Besonders im Visier standen nicht angemeldete Betriebe sowie der Handel mit unversteuerten Waren wie Tabak oder E-Zigaretten. Zudem suchten die Teams gezielt nach illegalen Glücksspielautomaten.

Insgesamt trafen die Einsatzkräfte auf 40 Männer. Die Beamten prüften die Identität aller Personen. Letztlich nahmen sie 13 Männer vorläufig fest. Bei zwölf dieser Personen fanden die Beamten größere Summen Bargeld im vierstelligen Bereich. Das Geld wurde sichergestellt. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurden die Betroffenen wieder entlassen.

Auch bei der Technik gab es Funde. Mitarbeiter der Stadt Kamen entdeckten einen illegal betriebenen Wettautomaten und nahmen ihn mit. In einem weiteren Gebäude fanden die Beamten zwei Geldspielautomaten. Die zuständige Ordnungsbehörde untersagte den Betrieb dieser Geräte sofort auf Grundlage des Gaststättengesetzes.

Nach dem Ende der Durchsuchungen versiegelten die Einsatzkräfte eines der Objekte komplett. Die Ermittler prüfen nun, welche rechtlichen Folgen die Funde für die Beteiligten haben.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Tatverdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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