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Kaldenkirchen und A40: Bundespolizei nimmt zwei Männer fest

Ein Mann landete am Bahnhof Kaldenkirchen im Gefängnis, ein anderer wurde an der Autobahn gestoppt. Beide wurden mit Haftbefehlen gesucht.

Am Samstagabend, den 15. August 2026, kontrollierte die Bundespolizei einen 29-jährigen Deutschen am Bahnhof Kaldenkirchen (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen). Als die Beamten seine Daten in den Computer eingaben, kam schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Krefeld nach ihm suchte. Der Grund war eine Beleidigung.

Der Mann wurde sofort am Bahnhof festgenommen. Er hätte eine Geldstrafe von 600 Euro bezahlen müssen, konnte das Geld aber nicht aufbringen. Deshalb wurde er erst in das Bundespolizeirevier nach Kempen gebracht und anschließend in das Gefängnis nach Willich überstellt. Dort muss er nun eine 30-tägige Haftstrafe absitzen.

Fast zeitgleich gab es einen weiteren Einsatz auf der Autobahn A40. An der Anschlussstelle Niederdorf kontrollierten die Beamten einen Wagen mit niederländischen Kennzeichen, der gerade aus den Niederlanden einreiste. Im Auto saß ein 45-jähriger Pole als Beifahrer.

Auch hier zeigte die Abfrage der Personalien einen Treffer. Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte den Mann, weil er ohne Führerschein gefahren war. Ihm drohte eine acht Tage lange Haftstrafe. Um das zu verhindern, musste er eine Summe von 240 Euro bezahlen. Da er das Geld direkt vor Ort bei der Polizei bezahlen konnte, durfte er nach den Formalitäten seine Reise fortsetzen.

Die Ermittlungen in beiden Fällen sind abgeschlossen.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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