Kaiserslautern: BMW-Fahrer rast betrunken über Autobahn
Die Autobahnpolizei war am Donnerstagabend mit einem zivilen Messwagen unterwegs, um die Geschwindigkeit zu prüfen. Dabei fiel den Beamten ein BMW-SUV auf. Zwischen den Anschlussstellen Ramstein und Kaiserslautern-Einsiedlerhof (Rheinland-Pfalz) fuhr der 24-jährige Fahrer viel zu schnell. Bei einem Tempolimit von 130 km/h beschleunigte er auf über 180 km/h.
Der junge Mann aus dem Kreis Kaiserslautern fuhr nicht nur schnell, sondern auch gefährlich. Er überholte riskant und schoss im Slalom durch den Verkehr. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Einmal hielt der Fahrer kurz an, doch dann raste er plötzlich wieder davon. Er fühlte sich wohl zu einem Rennen mit der Polizei herausgefordert.
Schließlich konnten die Beamten den SUV im Bereich Weilerbach stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer wohl getrunken hatte. Das Testgerät zeigte einen Wert von 0,77 Promille an.
Die Polizei nahm den Mann mit auf die Wache und entnahm ihm eine Blutprobe. Den Führerschein und den Wagen haben die Beamten sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei sucht nun nach anderen Autofahrern, die durch die riskante Fahrweise gefährdet wurden. Wer etwas weiß, soll sich unter der Telefonnummer 0631-369-11850 bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern melden.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeiautobahnstation Kaiserslautern und Zentrale Verkehrsdienste – zur Originalmeldung