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Kaisersesch: Gefährliche Elterntaxis vor den Schulen

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Nach einem Unfall mit Verletzten warnt die Behörde vor dem Chaos vor den Schulen. Viele Eltern halten illegal oder wenden riskant, was die Kinder gefährdet.

Seit dem Schulstart nach den Sommerferien ist es vor den Schulen in Kaisersesch (Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz) wieder deutlich stressiger geworden. Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto direkt vor die Tür. Das führt zu gefährlichen Situationen: Autos halten dort, wo es verboten ist, oder machen steile Wendemanöver mitten im Verkehrsfluss. Dabei werden die Schüler und andere Leute auf der Straße massiv gefährdet.

Besonders kritisch ist die Lage am Schwalbenweg bei der Sporthalle. Dort gab es bereits einen Verkehrsunfall, bei dem Menschen verletzt wurden. Deshalb gilt dort jetzt ein beidseitiges absolutes Haltverbot. Wer dort sein Kind absetzt, muss zwingend die ausgewiesenen Parkplätze im Schwalbenweg nutzen.

Auch am Schulzentrum Kaisersesch im Bereich „Im Haag“ gilt ein absolutes Haltverbot. Die Behörden erinnern zudem daran, dass Bushaltestellen freigehalten werden müssen. Das Parkverbot gilt jeweils 15 Meter vor und hinter dem Haltestellenschild. Außerdem dürfen Zufahrten nicht zugeparkt werden. Auf schmalen Straßen ist das Parken sogar gegenüber von Ein- und Ausfahrten verboten.

Die Verwaltung bittet die Eltern nun um Mithilfe, um die Sicherheit zu erhöhen. Empfohlen wird der Parkplatz „Am Markt“. Eltern sollen ihre Kinder etwa 200 bis 300 Meter vor der Schule aussteigen lassen. So wird der Verkehr entzerrt und die Gefahr für die Kinder sinkt.

Bei Fragen kann die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch unter der Telefonnummer 02653 9996-0 erreicht werden.

Quelle: Brachtendorf – zur Originalmeldung

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