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Jülich: Castor-Transport nach Ahaus abgesagt

Ein technischer Defekt an einem Lkw verhinderte den geplanten Transport eines Atommüllbehälters von Jülich nach Ahaus.

Am Abend des 22. Juli 2026 sollte eigentlich der zehnte Castortransport von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft nach Ahaus (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) starten. Doch die Fahrt kam nicht zustande. Bevor das Fahrzeug das Gelände des Forschungszentrums in Jülich (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) verlassen konnte, bemerkten die Verantwortlichen einen technischen Defekt an der Zugmaschine.

Da die Zugmaschine defekt war, konnte der Transport nicht wie geplant durchgeführt werden. Eine Reparatur vor Ort oder ein schneller Austausch des Spezialfahrzeugs waren nicht möglich. Deshalb traf die Polizei die Entscheidung, den Transport abzusagen.

Die Polizei betont, dass von dem Transportbehälter und der Ladung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr ausging. Das Problem lag allein an der Technik der Zugmaschine. Das Fahrzeug und die Ladung bleiben vorerst auf dem gesicherten Gelände in Jülich stehen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizei Münster – zur Originalmeldung

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