Jork: Geldvorteile beim Sanieren im Klimaquartier
Wer in Jork (Landkreis Stade, Niedersachsen) im Bereich Jork-Mitte ein Haus besitzt, kann bei Sanierungen bares Geld sparen. Das Gebiet ist offiziell als Sanierungsgebiet festgelegt. Das bedeutet für die Eigentümer: Wenn sie ihr Haus energetisch modernisieren, können sie die Kosten in höherer Summe von der Steuer absetzen.
Das gilt zum Beispiel für neue Dämmungen, den Tausch von Fenstern oder den Einbau einer modernen Heizung. Damit die Steuervorteile greifen, gibt es eine wichtige Regel: Die Besitzer müssen vor Beginn der Arbeiten eine schriftliche Vereinbarung mit der Gemeinde treffen. Wer erst baut und dann fragt, geht leer aus.
Zusätzlich zu den Steuervorteilen gibt es staatliche Zuschüsse über die BAFA und die KfW. Diese Förderungen können mit den Steuervorteilen kombiniert werden. Wer eine größere Modernisierung plant, sollte sich einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lassen. Das ist eine Strategie von einem Energieberater, die genau zeigt, welche Schritte sinnvoll sind. Mit so einem Plan steigen die möglichen Zuschüsse der BAFA oft von 15 Prozent auf 20 Prozent, und die Summe der förderfähigen Kosten kann sich von 30.000 Euro auf bis zu 60.000 Euro pro Jahr erhöhen.
Auch beim Garten gibt es Tipps: Die Gemeinde rät von Stein- und Schottergärten ab, da diese in Hitzeperioden zu viel Wärme speichern. Stattdessen sollen klimafreundliche Pflanzen genutzt werden, die Schatten spenden und Regenwasser aufsaugen.
Wer Hilfe braucht, kann sich an das Quartiersmanagement wenden. Aktuell ist dort Leonie Bochow erreichbar. Sie hilft bei Fragen zur steuerlichen Absetzung oder zum allgemeinen Konzept. Man erreicht sie per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 04162 914727. Für eine erste kostenlose Beratung vor Ort steht zudem die Klimawerkstatt Stade zur Verfügung.
Quelle: Jork – zur Originalmeldung