Jork beschließt neues Konzept für Radwege
In Jork (Landkreis Stade, Niedersachsen) geht es für Radfahrer bald anders zu. Die Gemeinde hat ein neues Konzept für den Radverkehr auf den Weg gebracht. Ziel ist es, dass sowohl die Menschen im Alltag als auch Touristen besser und sicherer mit dem Fahrrad durch den Ort kommen.
Das Ganze dauerte gut ein Jahr. Ende Februar 2025 hatte die Gemeinde das Ingenieurbüro IKS Mobilitätsplanung mit der Aufgabe betraut, ein passendes Netz aus Radwegen zu entwerfen. Damit die Planung nicht am Leben der Menschen vorbeigeht, wurden viele Beteiligte einbezogen. Es gab Umfragen, Workshops und Termine, bei denen die Planer die Gegend abgelaufen sind.
Besonders die jungen Leute kamen zu Wort: Bis zum 11. Mai 2025 konnten Jugendliche über eine Online-Umfrage ihre Wünsche einbringen. Auch die Bürger hatten mehrere Chancen, mitzureden. Im Mai gab es eine erste öffentliche Veranstaltung, im September folgte ein zweiter Termin in der Jorker Festhalle. Dort diskutierten die Teilnehmer in einem sogenannten World-Café an verschiedenen Stationen über konkrete Vorschläge.
Am 7. Mai 2026 war es dann so weit: Das Planungsbüro stellte das fertige Abschlussgutachten vor. Direkt im Anschluss traf der Gemeinderat eine Entscheidung und nahm das Konzept einstimmig an. Damit ist die strategische Grundlage für die Zukunft der Radwege in Jork geschaffen.
Jetzt geht es an die Umsetzung. Der Gemeinderat hat bereits erste wichtige Punkte priorisiert. Vor allem die Sicherheit auf den Schulwegen soll verbessert werden, unter anderem durch Tempo-30-Zonen. Außerdem werden die Situationen in der Estebrügger Straße und „Am Fleet“ geprüft. Ob es dort neue Radwegeführungen, Alternativrouten oder richtige Fahrradstraßen gibt, wird in den nächsten Beratungen entschieden.
Quelle: Jork – zur Originalmeldung