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Jettingen erinnert an Flüchtlingslager im Kehrhau

Buch "Das Lager im Kehrhau: Geschichte des staatlichen Durchgangslagers Unterjettingen (1946–1961)" Copyright und Urheber siehe Jettingen

Ein neues Buch beleuchtet die Geschichte des staatlichen Durchgangslagers in Unterjettingen, das nach dem Krieg viele Menschen aufnahm.

In Unterjettingen (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) gibt es einen Ort, den viele heute noch als „Lagerwald“ bezeichnen. Dieser Name ist ein Überbleibsel aus einer Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 1946 bis in die sechziger Jahre stand im Kehrhau, einem Waldstück der Gemeinde, ein Flüchtlingslager.

In dieser Zeit lebten dort Menschen, die auf der Flucht waren oder ein neues Zuhause suchten. Zeitzeugen haben inzwischen von ihren Erlebnissen berichtet. Sie erzählen darin, mit welchen Herausforderungen sie im Lager zu kämpfen hatten und wie ihr Alltag damals aussah.

Die Geschichte dieses staatlichen Durchgangslagers, das von 1946 bis 1961 bestand, wurde nun in einem Buch festgehalten. Das Werk trägt den Titel „Das Lager im Kehrhau: Geschichte des staatlichen Durchgangslagers Unterjettingen (1946–1961)".

Wer mehr über diese Zeit erfahren möchte, kann das Buch in einer Buchhandlung kaufen. Alternativ ist es online über den Verlag Habelt unter https://www.habelt.de/ bestellbar.

Quelle: Jettingen – zur Originalmeldung

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