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Jena: Ohne Führerschein zum Hund gefahren

Ein 67-Jähriger wollte am Samstagmittag in Jena zu seinem Haustier. Bei einer Polizeikontrolle kam jedoch heraus, dass er gar keinen Führerschein besitzt.

Am Samstagmittag hielten Polizeibeamte in der Jenaischen Straße in Jena (Thüringen) einen Wagen an. Der 67-jährige Fahrer wollte zu einer Gartenanlage in der Nähe von Isserstedt fahren. Dort wartete sein Hund, um den er sich kümmern wollte.

Der Mann hatte sich bewusst für das Auto entschieden. Er schätzte die Busverbindungen am Wochenende als zu schlecht ein und wollte so schneller an sein Ziel kommen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten jedoch fest, dass der Mann keine Fahrerlaubnis hat. Er durfte das Fahrzeug daher nicht führen.

Die Polizei untersagte dem Mann sofort die Weiterfahrt. Er durfte das Auto nicht mehr bewegen. Damit der Mann trotzdem zu seinem geliebten Tier gelangen konnte, musste er sich für den restlichen Weg fahren lassen.

Die Polizei hat nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena – zur Originalmeldung

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