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Jan Bembennek zieht Bilanz nach erstem Jahr als Sozialdezernent

Copyright und Urheber siehe Oldenburg

Der Oldenburger Sozialdezernent Jan Bembennek blickt auf seine ersten zwölf Monate im Amt zurück. Er setzt auf mehr Miteinander und neue Ideen für die Pflege.

Vor etwas mehr als einem Jahr kam Jan Bembennek aus Bremen nach Oldenburg (Niedersachsen). Er übernahm dort das Dezernat für Soziales, Jugend und Gesundheit. Nun zieht er eine erste Bilanz seiner Arbeit. Für ihn standen vor allem drei Dinge im Vordergrund: zuhören, sich zu vernetzen und Dinge zu gestalten.

Bembennek hat in seinem ersten Jahr viele Menschen in der Stadt kennengelernt. Besonders beeindruckt haben ihn die vielen Ehrenamtlichen, die sich für andere einsetzen. Er betont, dass gute Sozialpolitik nicht aus abstrakten Konzepten besteht, sondern direkt den Alltag der Menschen beeinflussen muss. Deshalb will er viel mit den Bürgern sprechen und vor Ort sein.

Ein wichtiges Projekt war das Konzept „Selbstbestimmt und mittendrin“. Damit will die Stadt Oldenburg altersgerechter werden. Da die Menschen immer älter werden, steigen die Anforderungen an das Wohnen und die Pflege. Ein großes Problem ist für den Dezernenten dabei die Einsamkeit, die nicht nur Senioren betrifft. Deshalb sollen Begegnungsorte in den Stadtteilen geschaffen werden.

Auch die Pflege ist eine große Aufgabe, da es zu wenige Fachkräfte gibt. Mit dem „Think Tank Pflege“ hat die Stadt ein Format geschaffen, bei dem Experten und die Verwaltung gemeinsam neue Ideen entwickeln. Einige dieser Projekte wurden bereits umgesetzt.

Beim Thema Integration setzt Bembennek auf Respekt und Begegnung. In Oldenburg leben Menschen aus über 150 Nationen. Um den Zusammenhalt zu stärken, gibt es nun sogenannte Stadtteilbudgets. Damit können die Bürger eigene Ideen in ihrem Viertel direkt umsetzen, zum Beispiel Nachbarschaftsfeste oder Workshops.

Zudem standen die Gesundheit und die Kinderbetreuung im Fokus. Das Gesundheitsamt setzte auf Prävention, etwa mit dem „Oldenburger Info-Happen“ für 65-Jährige. Auch die Jugendarbeit wurde gefördert und die Arbeit in den Kitas gewürdigt.

Für das nächste Jahr wünscht sich Jan Bembennek, dass die Stadt ein Stück sozialer wird und die Menschen merken, dass ihre Ideen ernst genommen werden.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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