Ismaning: Gemeinde warnt vor gefährlichen Bäumen auf Privatgrundstücken
In Ismaning (Landkreis München, Bayern) gibt es viele alte und große Bäume. Diese sind zwar gut für das Klima, können aber auch gefährlich werden. Wenn Bäume krank sind oder geschädigt wurden, können Äste abbrechen oder der ganze Stamm stürzen. Das gefährdet Menschen und Autos.
Ein großes Problem in der Region ist das sogenannte Eschentriebsterben. Die Eschen werden dadurch immer schwächer. Oft kommen noch Pilze wie der Hallimasch hinzu oder die Wurzeln sind beschädigt. Dann hält der Baum nicht mehr sicher im Boden.
Die Gemeinde kümmert sich bereits um die öffentlichen Flächen. Fachfirmen prüfen dort regelmäßig die Bäume, aktuell zum Beispiel im Bereich des Seebachs. Wenn ein Baum zu gefährlich ist, fällen die Mitarbeiter vom Gartenbau die Bäume ab Oktober.
Jetzt ist aber auch die private Seite wichtig. Wer ein Grundstück besitzt, ist für die Sicherheit seiner Bäume selbst verantwortlich. Das gilt besonders für Bäume, die nah an Straßen, Gehwegen oder Radwegen stehen. Die Gemeinde bittet daher alle Besitzer, ihre Bäume regelmäßig zu beobachten und im Zweifel einen Fachmann kommen zu lassen. Notwendige Arbeiten sollten schnell erledigt werden, damit niemand zu Schaden kommt.
Quelle: Ismaning – zur Originalmeldung