Iserlohn beschließt Plan für klimafreundliche Wärme
Der Stadtrat von Iserlohn (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) hat am 14. Juli die kommunale Wärmeplanung beschlossen. Damit gibt es nun erstmals eine Strategie, wie die Stadt in Zukunft klimafreundlich beheizt werden soll. Iserlohn hat das Projekt gemeinsam mit der Stadt Hemer gestemmt.
Eigentlich hätten Städte dieser Größe Zeit bis Mitte 2028 gehabt, um einen solchen Plan aufzustellen. Die Verwaltung in Iserlohn und Hemer wollte aber schneller sein. Sie haben bereits Ende 2024 mit der Arbeit begonnen und sind damit fast zwei Jahre vor der gesetzlichen Frist fertig geworden.
Für die Bürger bedeutet das erst einmal: Es gibt keinen sofortigen Zwang, die alte Heizung auszutauschen. Der Plan ist eher eine Orientierungshilfe für Eigentümer, Firmen und Energieversorger. Die Stadt hat das Gebiet in verschiedene Zonen unterteilt. In einigen Bereichen wird nun genau geprüft, ob ein Anschluss an ein Wärmenetz technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
In anderen Stadtteilen ist ein Wärmenetz hingegen bereits ausgeschlossen. Dort müssen die Bewohner auf eigene, dezentrale Lösungen setzen. In den meisten Fällen wird das die Umstellung auf Wärmepumpen sein.
Wer wissen möchte, wie es in der eigenen Straße weitergeht, kann den Abschlussbericht ab sofort auf der Internetseite der Stadt unter www.iserlohn.de/indexphp?id=13039 herunterladen. Dort finden sich auch Details zum gesamten Projektablauf.
Quelle: Iserlohn – zur Originalmeldung