Innovationen im Rathaus von Pfaffenhofen an der Ilm gefeiert
Im Rathaus von Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm, Oberbayern) kam am 16. Juli ein besonderes Netzwerk zusammen. Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) organisierte den sogenannten innovationday. Ziel war es, Innovationen nicht nur theoretisch zu besprechen, sondern sie in der Praxis anzustoßen und sichtbar zu machen.
Landrat Albert Gürtner und KUS-Vorstand Johannes Hofner begrüßten die Gäste. Sie betonten, dass der wirtschaftliche Erfolg der Region auf vielen verschiedenen Säulen steht. Dazu gehören sowohl große internationale Firmen als auch kleine Handwerksbetriebe und neue Startups. Nur wenn diese Gruppen miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen, könne die Zukunft des Landkreises gesichert werden.
Ein wichtiger Teil des Tages war der Vortrag von Dr. Robert Richter von der WERK1.Bayern GmbH. Er erklärte, dass Deutschland zwar viele gute Erfindungen macht, diese aber oft nicht schnell genug in marktfähige Produkte verwandelt werden. Damit das klappt, müssten Wissenschaft, Wirtschaft und Politik enger zusammenarbeiten.
Neben dem Vortrag gab es drei sogenannte Innovationsslots. Dort stellten mehr als 15 Projekte aus dem Landkreis ihre Ideen vor. Auf einem Marktplatz präsentierten sich zudem regionale Firmen und Forschungseinrichtungen. Parallel dazu gab es ein Zukünftelabor, das gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ingolstadt betrieben wurde. Dort diskutierten die Teilnehmer über die langfristige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts.
Um die Leute besser zusammenzubringen, half ein digitales Tool. Damit konnten die Teilnehmer schon vor dem Event feste Gesprächstermine vereinbaren. Zum Abschluss diskutierten sechs Experten auf einem Podium über die Zukunftsfähigkeit der Region. Dabei wurde klar: Innovation bedeutet nicht immer nur Hightech. Auch im Handwerk gibt es Fortschritte, etwa durch neue Materialien oder bessere Arbeitsabläufe.
Wer Fragen zu Innovationen, Fördermitteln oder zur Transformation in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hat, kann sich per E-Mail an die Projektmanagerin Dr. Stefania Sardo unter [email protected] wenden.