Idar-Oberstein verteilt 2.000 kostenlose Notfalldosen
In Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz) gibt es eine neue Aktion für mehr Sicherheit im Notfall. Die Stadtverwaltung verteilt derzeit 2.000 sogenannte SOS-Notfalldosen. Das sind Kunststoffgefäße, die etwa so groß wie ein Marmeladenglas sind und in die Kühlschranktür gestellt werden.
In diesen Dosen werden die wichtigsten Gesundheitsdaten gespeichert. Dazu gehören Informationen über Medikamente, Vorerkrankungen oder Allergien. Außerdem steht darin, wen die Retter im Ernstfall sofort anrufen sollen. Damit die Feuerwehr oder die Sanitäter die Dose auch finden, gibt es passende Aufkleber für die Haustür und den Kühlschrank.
Die rot-grünen Dosen sind eine Spende der Bittmann-Stiftung aus Meisenheim. Die Organisation hat insgesamt 30.000 Stück für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld sowie die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein bereitgestellt.
Die Stadt verteilt die Dosen dort, wo hilfsbedürftige Menschen Unterstützung suchen. Das sind zum Beispiel Pflegedienste, medizinische Einrichtungen oder Beratungsstellen. Auch die Caritas in der Friedrichstraße hat bereits 100 Dosen erhalten. Die Mitarbeiter der Caritas helfen den Betreuten dabei, die Daten korrekt in die Dose einzutragen. Das ist besonders wichtig für Menschen, die alleine leben und keine Familie haben, die im Notfall schnell Auskunft geben könnte.
Wer mehr über die Notfalldosen wissen möchte, kann sich an Eva Grosser von der Stadtverwaltung wenden (Telefon: 06781/64-1242, E-Mail: [email protected]). Informationen zur örtlichen Caritas gibt Andreas Esch unter der Telefonnummer 06781/50990-24 oder per E-Mail an [email protected] sowie auf der Webseite www.caritas-rhn.de.