Hürth: Geldpreise für Inklusions-Projekte ausgeschrieben
Der Verein Reha-Kids-Köln e.V. aus Hürth (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) sucht neue Ideen für mehr Inklusion. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dirk Breuer wird der Inklusionspreis 2026 verliehen. Damit sollen Organisationen unterstützt werden, die sich für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen oder sozialen Einschränkungen in Hürth und Köln einsetzen.
Insgesamt gibt es drei Preise zu gewinnen. Der erste Platz bekommt 5.000 Euro, der zweite Platz 3.000 Euro und der dritte Platz 2.000 Euro. Das Geld wird als zweckgebundene Spende ausgezahlt. Die Gewinner müssen spätestens neun Monate nach der Auszahlung nachweisen, wofür das Geld genau verwendet wurde.
Bewerben können sich nur gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Organisationen, die ihren Sitz in Köln oder Hürth haben. Wichtig ist, dass das Projekt noch nicht gestartet ist und einen dauerhaften positiven Effekt auf die Inklusion hat.
Wer mitmachen möchte, muss folgende Unterlagen einreichen: Eine Projektbeschreibung auf maximal drei DIN-A4-Seiten, einen Nachweis über die Gemeinnützigkeit (Kopie des Freistellungsbescheids) sowie ein Profil der Organisation. In der Beschreibung sollen die Ziele, die Zielgruppe, die erwarteten Ergebnisse und die geschätzten Kosten stehen. Auch andere beantragte Fördermittel müssen genannt werden.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. September 2026. Die Unterlagen können per E-Mail an [email protected] oder per Post an den Reha-Kids-Köln e.V., c/o Prof. Eckhard Schönau, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 9, 50354 Hürth geschickt werden.
Die Mitglieder des Vereins entscheiden, wer die Preise bekommt. Die feierliche Übergabe der Preise ist für Anfang 2027 geplant.
Quelle: Hürth – zur Originalmeldung