Hürtgenwald: EU-Waldbrandmodul stoppt Feuer im Wald
Am Donnerstag, den 13. August 2026, brannte es in einem weitläufigen Waldgebiet in der Gemeinde Hürtgenwald (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen). Der Kreis Düren bat deshalb um Unterstützung durch das sogenannte EU-Waldbrandmodul. Das ist eine Spezialeinheit, die eigentlich für Einsätze im europäischen Ausland gedacht ist.
Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Sie kamen aus den Feuerwehren von Bonn, Königswinter, Düsseldorf und Leverkusen. Führungskräfte aus Bonn waren bereits am Nachmittag vor Ort, um die Arbeit mit der örtlichen Einsatzleitung abzusprechen.
Die Lage war schwierig, weil stark böiger Wind wehte. Die Retter mussten verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Waldstücke ausbreitet. Auch konnten sie erfolgreich stoppen, dass die Flammen in einen nahegelegenen Ortsteil übergriffen.
In einem eigenen Bereich mussten die Feuerwehrleute bis Mitternacht hart arbeiten. Sie suchten mühsam nach Glutnestern und löschten diese. Dabei nutzten sie Handwerkzeuge und geländegängige Tanklöschfahrzeuge, um immer wieder frisches Löschwasser an die Brandstellen zu bringen.
Gegen Mitternacht endete der Einsatz für das EU-Modul planmäßig. Danach übernahmen andere Einheiten aus Nordrhein-Westfalen die Arbeit über die Nacht.
Die Einsatzkräfte dieser Einheit sind speziell auf Brände in der Natur geschult. In diesem Jahr waren sie bereits in Spanien und in den Niederlanden im Einsatz. Zur deutschen Einheit gehören Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen.
Quelle: Bonn – zur Originalmeldung