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Hünxe: Ukrainer bei Autobahnkontrolle ohne Führerschein

Ein 25-jähriger Mann wurde am Rastplatz Hünxe kontrolliert. Dabei kam eine alte Geldstrafe und ein Auto mit falschen Kennzeichen ans Licht.

Gegen 1:30 Uhr am 21. August 2026 hielten Beamte der Bundespolizei einen 25-jährigen Ukrainer auf der A3 (Rastplatz Hünxe, Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) an. Als die Polizisten die Personalien des Fahrers in ihren Datenbanken prüften, gab es sofort einen Treffer. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg suchte den Mann.

Es ging um eine kleine Summe: Wegen eines Verkehrsdelikts sollte der Mann 30 Euro zahlen. Da er das Geld nicht überwiesen hatte, ordnete die Staatsanwaltschaft einen Tag Haft an. Der Fahrer konnte die Haft jedoch noch abwenden, indem er die Strafe und die Kosten in Höhe von insgesamt 69 Euro direkt beglich.

Doch bei der weiteren Kontrolle wurde es für den Mann komplizierter. Die Beamten bemerkten, dass an dem Auto Kennzeichen angebracht waren, die eigentlich zu einem anderen Fahrzeug gehörten. Das Auto war nicht zugelassen und hatte auch keine Versicherung.

Zudem konnte der 25-Jährige keinen Führerschein vorzeigen. Nachdem die Polizei alle Maßnahmen abgeschlossen hatte, durfte der Mann zwar weiterreisen, er durfte das Auto jedoch nicht mehr selbst fahren.

Jetzt muss sich der Mann wegen mehrerer Vorwürfe verantworten. Er wird verdächtigt, ohne gültigen Führerschein gefahren zu sein, die Kennzeichen missbraucht und ein nicht versichertes Auto genutzt zu haben. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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