Hückeswagen warnt vor teuren Wohngeld-Anträgen
In Hückeswagen (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) landen immer häufiger Wohngeldanträge auf den Schreibtischen der Stadtverwaltung, die über kommerzielle Anbieter eingereicht wurden. Diese Firmen lassen sich das Ausfüllen der Formulare teuer bezahlen. Oft verlangen sie hohe Service-Gebühren, nur um den fertigen Antrag per E-Mail an die Stadt weiterzuleiten.
Das Problem beginnt oft bei der Suche im Internet. Viele dieser privaten Anbieter schalten Anzeigen, weshalb sie bei Google ganz oben erscheinen. Wer dort einfach auf den ersten Link klickt, landet bei diesen kostenpflichtigen Diensten. Die Stadt rät deshalb dazu, in den Suchergebnissen etwas weiter nach unten zu scrollen, um die offiziellen Seiten zu finden.
Ein Online-Antrag ist über die Angebote von Bund und Land komplett kostenlos. Die Stadt hat die passenden Links dazu unter www.hueckeswagen.de/wohngeld veröffentlicht. Der offizielle Prozess fragt alle nötigen Daten ab. Wer einen Personalausweis mit Online-Funktion hat, kann sich damit sicher ausweisen. Zudem ist bei den staatlichen Angeboten garantiert, dass die persönlichen Daten geschützt übertragen werden. Bei privaten Anbietern ist das nicht immer der Fall.
Wer Hilfe beim Ausfüllen braucht oder Fragen zum Ablauf hat, kann sich direkt an die Wohngeldstelle der Stadt wenden. Die Mitarbeiter sind unter den Telefonnummern 02192 / 88-231, 88-233 oder 88-239 erreichbar.