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Hückelhoven: Frau verliert fünfstelligen Betrag durch Anlagebetrug

Eine Frau aus Hückelhoven wollte ihr Geld sicher anlegen. Am Ende war das Geld weg und die Beraterin verschwunden.

Im April dieses Jahres suchte eine Frau aus Hückelhoven (Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen) eine Finanzberaterin auf. Sie wollte ihr Geld als Festanlage investieren und überwies einen Betrag im hohen fünfstelligen Bereich.

Einige Monate lang passierte nichts, doch Anfang August kam der Schock. Als die Frau auf ihr Konto zugreifen wollte, stellte sie fest, dass dieses offenbar gesperrt war. Sie versuchte sofort, die Finanzberaterin zu erreichen, doch die Frau war unter nicht mehr erreichbar. Damit war klar: Das Geld war weg.

Die Geschädigte ging daraufhin zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Betruges. Die Beamten der Kreispolizeibehörde Heinsberg warnen nun andere Menschen vor ähnlichen Maschen. Besonders vorsichtig solle man sein, wenn Finanzberater ungewöhnlich hohe Gewinne oder Zinsen versprechen.

Die Polizei rät dazu, Geld niemals auf unbekannte Konten zu überweisen. Bevor man investiert, sollte man Trading-Plattformen genau prüfen. Eine gute Hilfe ist hierfür die Internetseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Wer glaubt, betrogen worden zu sein, sollte sofort Anzeige erstatten.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Finanzberaterin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Heinsberg – zur Originalmeldung

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