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Hollern-Twielenfleth: Motorradfahrer nach Frontalaufprall schwer verletzt

Ein 31-jähriger Motorradfahrer prallte am frühen Abend frontal gegen einen Transporter. Er musste mit dem Hubschrauber nach Hamburg geflogen werden.

Es war kurz nach 17:30 Uhr, als es in Hollern-Twielenfleth (Landkreis Stade, Niedersachsen) auf der Landesstraße 140 zu einem schweren Unfall kam. Ein 50-jähriger Auslieferungsfahrer aus Belum war mit seinem Sprinter von einem Grundstück in Speersort gefahren. Er wollte nach links auf die L150 in Richtung Stade abbiegen.

In diesem Moment kam ein 31-jähriger Mann aus Hollern-Twielenfleth mit seiner Kawasaki aus Richtung Stade. Der Sprinter-Fahrer übersah ihn wohl. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und krachte frontal in die Seite des Transporters.

Polizisten der Bereitschaftspolizei aus Stade waren schnell vor Ort. Gemeinsam mit einer Ersthelferin versorgten sie den Verletzten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich dann um den Mann. Da seine Verletzungen sehr schwer waren, flog ihn die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 29 aus Hamburg in eine dortige Klinik.

Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und beseitigten auslaufende Betriebsstoffe. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die L 140 für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr in dieser Zeit um.

Das Motorrad wurde komplett zerstört, auch der Sprinter war stark beschädigt. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf etwa 20.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Transporters strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Stade – zur Originalmeldung

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