Hohe Waldbrandgefahr in Hettstadt und Unterfranken
In weiten Teilen Unterfrankens ist es momentan extrem trocken. Deshalb besteht in Hettstadt (Landkreis Würzburg, Bayern) und der gesamten Region eine hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Unterfranken bittet die Menschen daher, besonders vorsichtig mit Feuer umzugehen.
Wer im Wald unterwegs ist, muss beachten, dass vom 1. März bis zum 31. Oktober ein striktes Rauchverbot gilt. Auch Autofahrer und Bahnreisende sollten ihre Zigarettenkippen nicht einfach aus dem Fenster werfen, da diese Brände auslösen können.
Offene Feuer sind im Wald oder bis zu 100 Meter in der Nähe von Wäldern komplett verboten. Wer eine geschlossene Feuerstelle im Freien nutzt, muss auf den Abstand achten: Gebäude und brennbare Stoffe müssen mindestens 5 Meter entfernt sein, leicht entzündliche Dinge mindestens 25 Meter. Wenn der Wind stark weht, dürfen die Feuerstellen gar nicht benutzt werden. Bevor man die Stelle verlässt, müssen Feuer und Glut vollständig gelöscht sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Autos: Man sollte sein Fahrzeug nicht auf trockenem Gras parken. Der heiße Katalysator kann das Gras entzünden und so einen Brand starten.
Besondere Hinweise gibt es für Waldbesitzer. Diese sollten die Rinde und Gipfel von Hölzern, die vom Borkenkäfer befallen sind, nicht verbrennen. Stattdessen wird empfohlen, das Holz zu häckseln und in Heizwerken zu verwerten.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die rechtlichen Grundlagen stehen im Bayerischen Waldgesetz sowie weiteren Verordnungen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro. Außerdem können die Verursacher für die entstandenen Schäden bezahlen müssen oder in ein Strafverfahren hineingeraten.
Quelle: Hettstadt – zur Originalmeldung