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Hohe Waldbrandgefahr in Herne

Copyright und Urheber siehe Herne

Die Stadt warnt vor Bränden in Wäldern und auf Wiesen. Wer sich jetzt in der Natur aufhält, muss besonders vorsichtig sein.

In Herne (Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) ist die Gefahr für Brände in Wäldern und auf Grasflächen aktuell sehr hoch. Der Deutsche Wetterdienst hat für Montag, den 3. August 2026, die Gefahrenstufe vier vergeben. Diese Einschätzung basiert auf Messungen der Wetterstation in Bochum.

Bisher gab es in diesem Jahr zwar keine größeren Brände in den städtischen Wäldern, doch die Lage bleibt angespannt. Die Stadt bittet alle Menschen, die in der Natur unterwegs sind, extrem vorsichtig zu sein.

Es gibt klare Regeln, bei denen sonst Bußgelder drohen: Offenes Feuer ist im Wald und in einem Umkreis von hundert Metern verboten. Eine Ausnahme gibt es nur auf Grillplätzen, die ausdrücklich dafür gedacht sind. Zudem gilt im Wald vom 1. März bis zum 31. Oktober ein generelles Rauchverbot. Auch am Waldrand dürfen keine Zigarettenstummel weggeworfen werden.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte nur auf befestigten und freigegebenen Flächen parken. Heiße Fahrzeugteile können sonst trockenes Gras oder Laub entzünden. Außerdem müssen Waldwege sowie Zufahrten für die Forstleute und die Feuerwehr immer komplett frei bleiben.

Sollte jemand Rauch oder Feuer entdecken, muss dies sofort über die Notrufnummer 112 gemeldet werden.

Die Stadt gibt zudem Tipps, wie man der Natur helfen kann: Wer eine Schale mit Wasser aufstellt, hilft Vögeln und Insekten beim Trinken. Wer im eigenen Garten gießt, kann auch den Straßenbäumen mit einem Eimer Wasser einen Gefallen tun.

Da sich das Wetter schnell ändern kann, aktualisiert der Deutsche Wetterdienst seine Werte regelmäßig. Die aktuellen Zahlen sind auf der Webseite des DWD einsehbar.

Quelle: Herne – zur Originalmeldung

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