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Hövelhofer Delegation besucht Partnerstadt in Katalonien

Copyright und Urheber siehe Hövelhof

Bürgermeister Michael Berens und sieben Begleiter waren für vier Tage in Spanien. Sie feierten mit der Partnerstadt L’Ametlla del Vallès das große Sommerfest.

Eine achtköpfige Gruppe aus Hövelhof (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) ist nach Spanien gereist. Angeführt wurde die Delegation von Bürgermeister Michael Berens. Ziel war die neue katalanische Partnerstadt L’Ametlla del Vallès. Dort verbrachten die Gäste vier Tage und erlebten die sogenannte Festa Major.

Das Fest ist einer der wichtigsten Termine im Jahr für die Spanier. Über eine Woche lang gab es mehr als 70 verschiedene Veranstaltungen. Die Hövelhofer sahen sich ein Programm aus Konzerten, gemeinsamen Essen und lustigen Wettbewerben an. Besonders spannend war der Streit zwischen den beiden Ortsteilen „Dalt“ und „Baix“. Die Gäste mussten sich entscheiden, welche Seite sie unterstützen.

Bei verschiedenen Spielen sammelten die Teams Punkte. Die Gruppe aus Hövelhof sah sich Tauziehen, Traktorziehen und die „Passada d’Ametlla“ an, bei der Mandeln schnell im Team weitergereicht werden müssen. Am Ende ging es im Schlamm richtig zur Sache: Bei der „Lluita de Barris“ versuchten die Teams, einen großen Ball durch einen Ring zu befördern. Diesmal gewann der Ortsteil „Baix“.

Auch das Essen spielte eine große Rolle. Bei der „Topaeta“ auf dem Rathausplatz brachten die Leute ihr eigenes Essen mit und saßen an langen Tischen zusammen. Bei der „Arrossada“ gab es ein riesiges Reisgericht und bei der „Botifarrada“ typische katalanische Grillwürste. Diese gemeinsamen Mahlzeiten halfen dabei, die neuen Freunde aus Spanien persönlich kennenzulernen.

Bürgermeister Berens möchte den persönlichen Austausch in den nächsten Jahren weiter ausbauen. In Hövelhof gibt es bereits eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die die Partnerschaft vorantreiben. Diese treffen sich immer am 15. eines Monats am Abend. Das Treffen ist für alle Interessierten offen.

Wer selbst mit nach Katalonien reisen oder Gäste aus Spanien aufnehmen möchte, kann sich per E-Mail bei der Sennegemeinde melden. Spanischkenntnisse sind laut Berens nicht nötig, da man mit Englisch gut zurechtkommt. Wichtig sei vor allem die Lust, neue Menschen kennenzulernen.

Quelle: Hövelhof – zur Originalmeldung

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