Höpfingen warnt vor herabstürzenden Baumästen
In Höpfingen (Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg) ist Vorsicht bei Spaziergängen unter Bäumen geboten. Die Gemeinde warnt vor sogenannten Grünastbrüchen. Grund dafür sind die geringen Niederschläge und die anhaltende Trockenheit im Frühjahr und Sommer. Das setzt die Bäume unter Stress.
Das Gefährliche daran ist, dass man die Gefahr oft nicht sieht. Die Bäume sehen von außen gesund aus und sind voll belaubt. Im Inneren verlieren die Zellen im Holz jedoch Flüssigkeit. Dadurch sinkt der Druck in den Zellen und die Stabilität geht verloren. Die Äste können deshalb jederzeit abbrechen – sogar wenn es windstill ist. Da das Problem im Inneren liegt, können Experten die Gefahr bei normalen Baumkontrollen nicht entdecken.
Besonders gefährdet sind Pappeln, Weiden, Linden, Rosskastanien, Ahornbäume, Eichen, Buchen, Fichten und Lärchen. Generell können aber alle Baumarten betroffen sein. Vor allem Bäume, die nicht aus der Region kommen und mit dem Klima nicht zurechtkommen, sind anfällig.
Die Gemeinde rät den Bewohnern, in Parks, Anlagen und auf Erholungspfaden wachsam zu sein. Man sollte nicht länger als nötig unter Bäumen stehen. Wer Bäume sieht, die bereits eingerollte oder vertrocknete Blätter haben, sollte diese komplett meiden.
Quelle: Höpfingen – zur Originalmeldung