Hinterweidenthal: Große Zigarettenschmuggel-Ladung in Auto gefunden
Gegen 23:45 Uhr hielt eine Streife der Bundespolizei am 2. August 2026 auf der B10 bei Hinterweidenthal (Landkreis Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz) ein Auto mit deutscher Zulassung an. In dem Wagen saßen zwei 33-jährige Männer aus den Palästinensischen Gebieten.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten auf abgedeckte Kisten. Als sie diese öffneten, kam eine riesige Menge an Zigaretten zum Vorschein: 516 Stangen und 841 Schachteln. An den Packungen fehlten die vorgeschriebenen Steuerbanderolen. Die Polizei schätzt den Steuerschaden auf etwa 25.000 bis 30.000 Euro.
Neben den Zigaretten fanden die Polizisten im Auto auch einen Schlagring, den sie sofort mitnahmen. Weil die Sache komplex war, riefen die Beamten Verstärkung aus der Polizeidienststelle Dahn und vom Zollfahndungsamt Frankfurt mit Sitz in Kaiserslautern hinzu.
Ein weiterer Punkt betraf den Fahrer. Er willigte in einen Urintest ein. Das Ergebnis zeigte, dass der Mann unter dem Einfluss von THC und Opiaten stand. Kurz darauf wurde ihm auch Blut entnommen, um die Drogenkonzentration genau zu bestimmen.
Die Polizei nahm den Männern die Mobiltelefone sowie den Fahrzeugschlüssel und den Führerschein des Fahrers weg. Die Zigaretten und Handys wurden an den Zoll übergeben. Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden die beiden Männer noch vor Ort wieder auf freien Fuß gesetzt.
Jetzt ermittelt die Polizei gegen die beiden 33-Jährigen. Es geht um Steuerhinterziehung, Steuerhehlerei und einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern – zur Originalmeldung