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Hildesheim: Mann wegen Brandstiftung und Betrug festgenommen

Ein 48-Jähriger soll ein Stoppelfeld angezündet und in einem Hotel nicht bezahlt haben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Am Mittwochabend kam es zwischen den Ortschaften Betheln und Heyersum (Hildesheim, Niedersachsen) zu einem Brand. Ein 48-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz zündete dort ein Stoppelfeld an, das direkt an einem Waldstück lag. Die Polizei traf den Mann auf frischer Tat und nahm ihn sofort fest.

Die Beamten löschten das Feuer selbst. Damit verhinderten sie, dass die Flammen auf den angrenzenden Wald übergreifen und einen größeren Brand auslösen.

Doch das Feuer war nicht die einzige Sache, die dem Mann vorgeworfen wird. Er soll sich vom 9. Juni bis zum 22. Juli in einem Hotel in Hildesheim eingemietet haben. Die Kosten für den Aufenthalt betrugen einen mittleren vierstelligen Betrag. Dieses Geld hat der Mann jedoch nicht bezahlt.

Nachdem er einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde, ordnete das Amtsgericht am 30. Juli Untersuchungshaft an. Die Staatsanwaltschaft begründete dies mit Fluchtgefahr. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun weiter. Sie prüfen, ob der Mann auch für andere Brände verantwortlich ist. Seit Juni gab es im Bereich zwischen Alfeld und Hildesheim mehrere Feuer in Waldgebieten. Dabei brannten unter anderem Mülltonnen, Äste, Grünschnitt, Vegetation und ein weiteres Stoppelfeld.

Ob und inwieweit sich die Vorwürfe gegen den 48-Jährigen bestätigen, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Hildesheim – zur Originalmeldung

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