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Hilden: Zugang zum Hauptfriedhof wieder offen

Nach Wochen der Sperrung gibt es beim Eingang an der Pungshausstraße eine kurzfristige Lösung für Besucher.

Wer den Hauptfriedhof in Hilden (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) über die Pungshausstraße betreten wollte, stand in den letzten Wochen vor verschlossenen Türen. Das Tor am Südost-Eingang war zuerst wegen eines technischen Defekts zu. Dann beschädigten Vandalen das Tor zusätzlich, was die Sache komplizierter machte.

Die Stadt hat die Beschwerden der Besucher gehört. Vor allem für ältere Menschen oder Leute, die schlecht zu Fuß sind, war der lange Umweg ein Problem. Deshalb gibt es nun eine Übergangslösung: Die Stadt lässt den kleineren Flügel des Tores offen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.

Doch die Stadt hat auch ein anderes Problem mit diesem Eingang. Viele nutzen den Weg nämlich als Abkürzung. Mit Fahrrädern, Pedelecs, Fatbikes und E-Scootern rasen manche Leute über das Gelände. Das ist gefährlich und führte schon oft dazu, dass es fast zu Unfällen mit Besuchern oder den Mitarbeitern des Friedhofs kam.

Die Verwaltung erinnert deshalb an die Regeln: Auf den Friedhöfen in Hilden dürfen die Wege grundsätzlich nicht befahren werden. Ausgenommen sind nur Kinderwagen, Rollstühle und Fahrzeuge der Friedhofsverwaltung oder zugelassene Firmen. Die Stadt will, dass der Friedhof ein Ort der Ruhe bleibt und sich alle sicher bewegen können.

Jetzt wird geprüft, wie der Zugang in Zukunft dauerhaft gestaltet werden soll. Ziel ist es, den Eingang offen zu halten, aber gleichzeitig die gefährlichen Fahrten mit Rädern und Scootern zu stoppen.

Quelle: Hilden – zur Originalmeldung

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