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Hilden wechselt die Notfallsanitäter-Generation

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Vier Retter haben ihre Ausbildung in Hilden erfolgreich beendet. Gleichzeitig starten vier neue Auszubildende in den harten Weg zum Notfallsanitäter.

In Hilden (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) gibt es einen Wechsel beim Rettungsdienst. Im August 2026 hat der siebte Jahrgang die Ausbildung zum Notfallsanitäter abgeschlossen. Laura Remling, Christina Arlt, Christian Dyla und Sebastian Mark haben die Prüfungen bestanden. Drei Jahre lang haben sie gelernt, wie man Menschenleben rettet. Sie wissen nun genau, wie ein Defibrillator funktioniert, welche Blutdruckwerte gefährlich sind und wie Medikamente im Körper wirken.

Der Weg zum Abschluss war lang und anstrengend. Die vier Absolventen mussten insgesamt 1.920 Stunden Theorie an der Bildungsakademie Kreis Mettmann absolvieren. Dazu kamen 1.960 Stunden Praxis in der Rettungswache in Hilden und weitere 720 Stunden in einem Krankenhaus. Rettungsdienstkoordinator Tobias Sczepanski zeigte sich zufrieden, da alle vier die Prüfungen mit Bravour bestanden haben.

Kaum waren die einen fertig, starteten im September 2026 die nächsten vier Auszubildenden: Marc von Kannen, Timon Gladis, Elisabeth Lobell und Pia-Sophie Hamm. Von Kannen und Gladis arbeiten bereits bei der Feuerwehr Hilden als Oberbrandmeister und Brandmeister und bilden sich nun weiter. Lobell und Hamm sind neu im Team.

Um überhaupt einen Platz zu bekommen, mussten die Bewerber harte Tests bestehen. In einer schriftlichen Prüfung wurde ihr logisches und mathematisches Denken abgefragt. Danach folgte ein körperlicher Test. Die Kandidaten mussten zusammen mit einem Kollegen einen 80 Kilogramm schweren Patienten mit einem Tragestuhl in den dritten Stock bringen. Dabei achtete die Stadt darauf, ob die Bewerber auch unter Stress ruhig bleiben und klar kommunizieren, da im Ernstfall jede Sekunde zählt.

Die Stadt Hilden setzt seit 2015 auf dieses Berufsbild, um langfristig genug Nachwuchs für den Rettungsdienst zu haben. Die neuen Azubis werden nun von festen Praxisanleitern unterstützt, bis sie das Handwerk und die nötige Routine beherrschen.

Quelle: Hilden – zur Originalmeldung

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