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Hettstedt sichert Schätze des Mansfeld-Museums

Copyright und Urheber siehe Hettstedt

Im Humboldt-Schloss werden wertvolle Stücke aus der Zeit des Kupferbergbaus gerettet. Dafür fließen insgesamt 70.000 Euro in die Sicherung der Bestände.

Im Mansfeld-Museum in Hettstedt (Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt) gibt es einen riesigen Schatz an Industriegeschichte. Es handelt sich um die Sammlungen des ehemaligen Betriebsmuseums des VEB Mansfeld-Kombinates „Wilhelm Pieck“. Dort lagern zahlreiche Dokumente und Gegenstände, die zeigen, wie der Kupferschieferbergbau in der Region früher funktionierte.

Das Problem war bisher: Viele dieser Stücke waren nicht richtig dokumentiert oder schlecht gelagert. Wer forschen oder die Dinge ausstellen wollte, kam kaum an die Informationen heran. Eine Untersuchung der Beratungsstelle Bestandserhaltung des Landes Sachsen-Anhalt hatte gezeigt, dass die Sammlung dringend professionelle Hilfe braucht, damit die Objekte nicht kaputtgehen.

Jetzt startet ein großes Projekt zur Rettung. Die Designerin Theresa Bastek übernimmt die Arbeit. Sie prüft jedes Objekt einzeln: Ist es wertvoll genug für die Sammlung? Gibt es Schäden oder haben Schädlinge das Material angegriffen? Wenn nötig, werden die Stücke restauriert und dann nach modernen Standards sicher verpackt und eingelagert.

Damit man in Zukunft weiß, was eigentlich im Lager liegt, wird alles genau aufgeschrieben. Es entsteht ein System aus analogen und digitalen Listen. So können Forscher und Museumsleiter später genau finden, was sie suchen.

Finanziert wird das Ganze durch eine Förderung des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm „Industriekultur Kultur“. Das Land steuert 49.000 Euro bei, die Stadt Hettstedt gibt weitere 21.000 Euro aus eigenen Mitteln dazu.

Ziel ist es, dass die Geschichte der Arbeit und Technik im Mansfelder Revier nicht verloren geht. Wenn die Bestände erst einmal gesichert und sortiert sind, kann das Museum neue Ausstellungen und Bildungsangebote planen. Weitere Details zur Umsetzung liegen bislang nicht vor.

Quelle: Hettstedt – zur Originalmeldung

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