Hessisch Oldendorf will Geld für Stromspeicher zahlen
In Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) könnten bald viele Haushalte Geld für moderne Technik bekommen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung hat eine neue Richtlinie empfohlen. Wenn der Stadtrat dem Plan am 24. September zustimmt, kann das Geld ausgezahlt werden.
Das Ziel ist einfach: Die Menschen sollen weniger Geld für Strom ausgeben und unabhängiger von den großen Versorgern werden. Gleichzeitig soll so das Klima geschützt werden. Das Programm ist erst einmal als Pilotprojekt für das Jahr 2026 gedacht. Später könnte die Stadt entscheiden, ob sie das Angebot ausweitet oder anpasst.
Wer kann mitmachen? Sowohl Hausbesitzer, die selbst in ihrem Heim wohnen, als auch Mieter im Stadtgebiet können einen Antrag stellen. Gefördert wird in diesem Jahr nur die Neuinstallation eines Elektrospeichers, wenn bereits eine Photovoltaik-Anlage vorhanden ist. Das gilt auch für kleine Balkonkraftwerke. Wer nur eine alte Anlage reparieren oder einen bestehenden Speicher erweitern will, geht leer aus.
Die Stadt hat für dieses Vorhaben einen Topf mit insgesamt 10.000 Euro bereitgestellt. Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Sobald das Geld weg ist, gibt es keine weiteren Zuschüsse mehr.
Die Höhe der Förderung ist genau festgelegt. Es gibt einen einmaligen Zuschuss von maximal 500 Euro pro Grundstück. Zusätzlich fließen 100 Euro für jede angefangene Kilowattstunde Speicherkapazität. Das Geld muss man nicht zurückzahlen.
Wichtig für alle Interessierten: Der Antrag muss bei der Stadtverwaltung gestellt werden, bevor die Arbeiten an der Anlage beginnen. Sobald der Stadtrat sein Okay gegeben hat, gibt es die passenden Formulare im Rathaus.