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Hessisch Oldendorf baut Mensen für Grundschulen aus

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Die Stadt investiert über 1,6 Millionen Euro in die Verpflegung und Betreuung an den Grundschulen in der Kernstadt und in Fischbeck.

In Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) wird gerade viel Geld in die Bildung investiert. Damit die Kinder in den Grundschulen am Rosenbusch in der Kernstadt und in Fischbeck zum neuen Schuljahr warm essen können, baut die Stadt derzeit die Mensen aus. Insgesamt fließen 1,6 Millionen Euro in die Projekte: 1,4 Millionen Euro gehen in die Schule am oberen Ende der Bergstraße und 200.000 Euro in die Einrichtung im Stiftsdorf Fischbeck.

In der Kernstadt war der Platz knapp, weshalb ein kleiner Anbau entstand. Dort kommen künftig die Küche und ein Ruheraum unter. Ein Mehrzweckraum und ein Klassenraum im alten Gebäude werden so umgebaut, dass sie gleichzeitig als Mensa und Aula genutzt werden können. Weil die Bauarbeiten umfangreich sind, wird das Essen dort voraussichtlich erst nach den Herbstferien in den neuen Räumen serviert. Bis dahin gibt es eine Übergangslösung. Parallel dazu werden im Gebäude die Toiletten für die Lehrer modernisiert.

In Fischbeck läuft es schneller. Hier nutzt die Stadt ein bestehendes Gebäude, in dem bisher die Nachmittagsbetreuung stattfand. Die Wände wurden versetzt, der Tresen für die Essenausgabe steht bereits und der neue Boden wird gerade verlegt. Hier soll alles bis zum Ende der Sommerferien fertig sein. Außerdem werden die Aula und die Toiletten frisch gestrichen.

Nicht nur die Gebäude, auch das Personal wird aufgestockt. In der Kernstadt haben sich etwa 300 Kinder zum Essen angemeldet, in Fischbeck rund 100. Dafür stellt die Stadt sechs Stellen in der Hauswirtschaft mit jeweils 15 Wochenstunden ein. Zudem kommen zehn pädagogische Fachkräfte hinzu, von denen sieben bereits in der Betreuung gearbeitet haben.

Bürgermeister Tarik Oenelcin betont, dass die Stadt bewusst eigene Mittel einsetzt, um die Qualität der Ganztagsbetreuung zu sichern, obwohl dies eigentlich Aufgabe des Landes wäre. Die Bauarbeiten werden dabei von Firmen aus der Region ausgeführt. Die Stadt ist zuversichtlich, dass die Kostenpläne eingehalten werden.

Quelle: Hessisch Oldendorf – zur Originalmeldung

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