Hessisch Lichtenau: So lüftet man den Keller richtig
Viele Menschen öffnen im Sommer einfach die Kellerfenster, um Feuchtigkeit loszuwerden. Doch in Hessisch Lichtenau (Werra-Meissner-Kreis, Hessen) warnt die Umweltberaterin Gabriele Maxisch vor genau diesem Fehler. Bei schwülwarmem Wetter passiert nämlich oft das Gegenteil: Die warme Luft von draußen kühlt an den kalten Kellerwänden ab. Dabei schlägt sich Feuchtigkeit nieder, die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt und im schlimmsten Fall bildet sich Schimmel.
Entscheidend ist nicht, zu welcher Uhrzeit man lüftet, sondern wie viel Wasserdampf in der Luft ist. Nur wenn die Außenluft trockener ist als die Luft im Keller, bringt das Lüften etwas. Wer das genau wissen will, kann ein Hygrometer nutzen, um die Feuchtigkeit zu messen. Es gibt auch spezielle Lüftungssysteme, die das automatisch prüfen. Wenn es im Sommer zu schwül bleibt, kann ein Kondensationstrockner helfen, wobei man auf den Stromverbrauch achten sollte. Im Winter ist das Trocknen durch Lüften meist einfacher, weil die kalte Außenluft von Natur aus weniger Feuchtigkeit enthält.
Wer eine persönliche Beratung zu den Themen Heizen, Lüften und Energiesparen sucht, kann sich an die Verbraucherzentrale Hessen wenden. Der Energieberater Christopher Heinemann bietet kostenlose und anbieterunabhängige Termine an, die etwa 45 Minuten dauern. In Eschwege ist er jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10:30 bis 15:00 Uhr im Wärmepumpenzentrum (Berufliche Schulen, Südring 35) zu finden. Jeden zweiten Donnerstag im Monat berät er von 10:30 bis 15:00 Uhr im Kreishaus in Witzenhausen (Nordbahnhofstr. 1).
Ein Termin ist zwingend erforderlich, da der Berater sonst nicht vor Ort ist. Vereinbaren kann man diesen über die Hotline 0800-809 802 400 oder unter den Nummern 05651 302-4751 und 05651 302-4752. Wer möchte, kann einen Experten auch für 40 Euro Eigenbeteiligung nach Hause bestellen. Weitere Infos gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.
Für Rückfragen stehen zudem die Umweltberaterin Gabriele Maxisch (05651-302 4751 / [email protected]) und der Klimaschutzmanager Holger Schülbe (05651-302 4752 / [email protected]) zur Verfügung.