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Hesedorf: Feuerwehren kämpfen um die besten Pokale

In Hesedorf trafen sich 13 Feuerwehren zum großen Leistungsvergleich. Neben harten Übungen gab es ein Jubiläum und einen Wettbewerb mit der Säge.

Die Freiwillige Feuerwehr Hesedorf (Gyhum, Landkreis Rotenburg (Wümme)) hatte gleich zwei Gründe zum Feiern. Einerseits feierte die Wehr ihr 80-jähriges Bestehen, andererseits war sie Gastgeber für das Feuerwehrfest der Samtgemeinde Zeven. Gemeindebrandmeister Torben Wilshusen und Bürgermeister Henning Fricke begrüßten die Gäste und die Einsatzkräfte. Der Bürgermeister überreichte der Feuerwehr in Hesedorf aus diesem Anlass ein Geschenk.

Im Mittelpunkt stand der Leistungsvergleich. Insgesamt 13 Feuerwehren traten gegeneinander an. Die Teams mussten drei verschiedene Aufgaben lösen, die genau so ablaufen, wie es die Regeln in Niedersachsen vorsehen. Zuerst kam der Löschangriff an die Reihe. Dabei mussten die Feuerwehrleute Wasser aus einem Hydranten holen und einen kaputten Schlauch schnell austauschen.

Danach ging es an die Saugleitung. Hier mussten vier Saugschläuche so zusammengefügt werden, dass man Wasser aus einem offenen Gewässer pumpen kann. Die letzte Prüfung war der Sprechfunk. Hier ging es darum, den Digitalfunk richtig zu bedienen, Koordinaten zu bestimmen und Nachrichten fehlerfrei zu senden und zu empfangen. Dabei zählte nicht nur die Zeit, sondern vor allem, dass alles fachlich korrekt ablief.

Am Ende war das Ergebnis extrem knapp. Die Feuerwehr Rüspel holte sich mit 99,94 Prozent den ersten Platz. Die Feuerwehr Frankenbostel lag mit 99,91 Prozent nur hauchdünn dahinter auf Platz zwei. Den dritten Platz belegte die Feuerwehr Gyhum mit 99,50 Prozent. Die Plätze vier bis sieben belegten Hatzte/Ehestorf, Elsdorf, Nartum und Zeven. Die Feuerwehren aus Hesedorf (Gyhum), Wistedt, Weertzen, Brauel, Wiersdorf und Sassenholz belegten die Plätze acht bis 13.

Für die sieben besten Teams gab es Pokale, die von lokalen Firmen und Privatpersonen gespendet wurden. Unterstützt wurde das Fest unter anderem von Edeka Lieder, dem Viehgeschäft Gerken und dem KFZ-Meisterbetrieb Jörg Feldmann. Auch die Glas- und Gebäudereinigung Renken, PDS Software sowie das Seniorenheim Haus im Garten halfen mit.

Für etwas Spaß zwischendurch gab es einen Zusatzwettbewerb. Die Teilnehmer mussten ein Stück Holz absägen, das genau 209 Gramm wiegen sollte. Hier war ein gutes Gefühl für das Gewicht gefragt. Die Feuerwehr Elsdorf war am genauesten und landete mit 207 Gramm nur zwei Gramm neben dem Ziel.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz ging es bei dem Fest vor allem darum, dass die Zusammenarbeit klappt und die Handgriffe aus dem Alltag sicher sitzen. Zudem konnten sich die Mitglieder der verschiedenen Wehren in Ruhe austauschen.

Quelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) – zur Originalmeldung

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