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Herzogenaurach startet Projekt Lebende Bibliothek

In Herzogenaurach können Menschen bald echte Menschen statt Bücher ausleihen. Das Projekt soll Vorurteile abbauen.

In Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt, Bayern) gibt es bald eine besondere Aktion in der Stadtbücherei. Am 18. September findet dort die Premiere der sogenannten Living Library statt. Das Ganze ist Teil des Aktionstags „ParkPLATZ – mal anders“.

Das Prinzip funktioniert wie in einer normalen Bibliothek. Die Besucher schauen in einen Katalog und suchen sich ein „Buch“ aus. Der große Unterschied ist nur: Die Bücher sind in diesem Fall echte Menschen mit ungewöhnlichen Lebensläufen. Es sind Menschen, die im Alltag oft Vorurteilen ausgesetzt sind oder in eine bestimmte Schublade gesteckt werden.

So stehen zum Beispiel eine Hospizbegleiterin, ein Parasportler, ein Drogensüchtiger oder ein queerer Mensch für Gespräche bereit. Die Besucher dürfen neugierig sein und Fragen stellen, um die Menschen hinter den Etiketten kennenzulernen. Nach einer festgelegten Zeit wird das „Buch“ dann wieder zurückgegeben.

Wer mitmachen möchte oder mehr wissen will, findet den Buchkatalog und die Anmeldung unter www.herzogenaurach.de/livinglibrary.

Quelle: Herzogenaurach – zur Originalmeldung

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