Hersbruck startet Bau des neuen Schulcampus
In Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land, Bayern) ist ein riesiges Bauprojekt gestartet. Die Stadt, der Schulverband und der Landkreis haben gemeinsam den Spatenstich für den neuen Schulcampus Hersbrucker Schweiz vollzogen. Es ist das größte und teuerste Vorhaben, das die Stadt je gestemmt hat: Die Kosten liegen bei rund 90 Millionen Euro.
Das Ziel ist ein modernes Zentrum, in dem Grundschule, Mittelschule und Förderzentrum unter einem Dach vereint bleiben. Bürgermeister Robert Ilg betonte, dass man bewusst auf diese Einheit gesetzt hat. Damit die Baustelle überhaupt starten konnte, mussten im Vorfeld viele Arbeiten erledigt werden. So wurden Gas- und Stromleitungen verlegt, der Krebsbach saniert und eine neue Anbindung für den Chotieschauer Weg sowie eine Übergangslösung für die Bushaltestelle geschaffen.
Ein wichtiger Plan des Architekturbüros Felix+Jonas ist, dass die neuen Gebäude um die alten herum gebaut werden. Dadurch müssen die Schüler während der Bauzeit nicht in Containern unterrichtet werden, was besonders bei Hitze ein großer Vorteil ist.
Das Ausmaß des Projekts ist gewaltig: Bis Anfang 2032 entstehen auf einer Fläche von 14.340 Quadratmetern insgesamt fast 90 Räume. Dazu gehören 33 Klassenzimmer, 15 Fachräume und 40 spezielle Lern- und Bildungsräume. Für die Pausen gibt es fast 13.000 Quadratmeter Außenanlagen.
Beim Fest zum Spatenstich sorgten Schülerchöre und Schulbands für Musik. Landrat Armin Kroder erklärte vor den anwesenden Kindern und Jugendlichen, dass sie der Grund für diese Investition in die Zukunft seien. Die Stadt und der Landkreis hoffen nun auf einen unfallfreien Bauverlauf, der zeitlich und finanziell im Plan bleibt.
Quelle: Hersbruck – zur Originalmeldung