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Heringen genehmigt Haushalt für 2026

Die Stadtverwaltung setzt auf einen harten Sparkurs, um die Finanzen in den Griff zu bekommen. Für die Bürger gibt es vorerst gute Nachrichten bei den Steuern.

Die Kommunalaufsicht hat den Haushalt für das Jahr 2026 für Heringen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen) abgesegnet. Damit kann die Stadt ihren Plan fortsetzen, die Finanzen wieder zu stabilisieren. Zuvor hatten die Stadtverordneten das Konzept zur Sicherung des Haushalts noch einmal überarbeitet.

Die Zahlen zeigen jedoch, dass die Lage angespannt bleibt. Im sogenannten Ergebnishaushalt fehlen für 2026 rund 2,7 Millionen Euro. Dieses Loch kann die Stadt zwar mit vorhandenen Rücklagen stopfen, doch im Finanzhaushalt sieht es schwieriger aus. Dort gibt es ein Defizit von etwa 3,6 Millionen Euro, das nicht komplett ausgeglichen werden kann. Deshalb muss die Stadt in den nächsten Jahren konsequent sparen.

Bürgermeister Daniel Iliev betont, dass die Stadt zuerst bei sich selbst kürzt, bevor die Bürger belastet werden. Bereits im letzten Jahr wurden Personalkosten gesenkt, und dieser Weg wird auch 2026 weitergegangen. Zudem will die Verwaltung deutlich weniger Geld für Sach- und Dienstleistungen ausgeben.

Ein wichtiger Punkt für die Einwohner: Die Steuern und Gebühren bleiben für 2026 stabil. Der Bürgermeister will dies auch in Zukunft so beibehalten. Er warnt jedoch davor, dass Steuererleichterungen von Bund und Ländern nicht zu Lasten der Kommunen gehen dürfen, da dies am Ende doch die Bürger treffen würde.

Zusätzlich wird der Spielraum der Stadt dadurch eingeschränkt, dass viele Einnahmen über Umlagen an andere staatliche Ebenen abfließen müssen. Trotz dieser Hürden zeigt sich Iliev zuversichtlich, dass Heringen durch die eingeleiteten Maßnahmen handlungsfähig bleibt.

Quelle: Heringen – zur Originalmeldung

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