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Heimbach: Rennradfahrer nach Beinahe-Zusammenstoß schwer verletzt

Ein 20-Jähriger stürzte am Mittwochnachmittag auf der L15 in Heimbach schwer. Ein Auto aus den Niederlanden hatte ihn beim Abbiegen übersehen.

Es war Mittwochnachmittag, als es auf der L15 in Heimbach (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall kam. Gegen 13:15 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann aus den Niederlanden mit seinem Pkw aus Richtung des Ferien-Resorts. Er wollte an der Einmündung zur L15 nach links in Richtung Gemünd abbiegen.

In diesem Moment kam ein 20-jähriger Rennradfahrer aus Richtung Kermeter bergab in Richtung Staumauer gefahren. Der Autofahrer übersah den jungen Mann zunächst und begann, abzubiegen. Als er den Radfahrer bemerkte, trat er sofort auf die Bremse und hielt an.

Der Radfahrer, der ebenfalls aus den Niederlanden kommt, versuchte laut Zeugen ebenfalls sofort zu bremsen. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Rennrad. Er stürzte mit hoher Geschwindigkeit und verletzte sich schwer. Ein direkter Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Fahrrad passierte glücklicherweise nicht.

Ein Notarzt forderte schnell einen Rettungshubschrauber an. Die Maschine flog den Schwerverletzten in eine Klinik in der Nähe. Am Unfallort half ein spezielles Team der Polizei Aachen dabei, den Hergang genau aufzunehmen.

Wegen der Ermittlungen musste die L15 in der Nähe von Schwammenauel für beide Richtungen komplett gesperrt werden. Das sorgte für längere Wartezeiten, bis die Straße gegen 18:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben wurde.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Düren hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der Autofahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Düren – zur Originalmeldung

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