Heidenheim prüft Standsicherheit von Grabsteinen
Auf den Friedhöfen in Heidenheim (Baden-Württemberg) wird in der 36. Kalenderwoche genau hingeschaut. Ein Sachverständigenbüro prüft ab Montag, dem 31. August, ob die Grabsteine noch sicher stehen. Die Kontrollen können die gesamte Woche über dauern.
Da viele Grabmale mehrere hundert Kilo wiegen, reicht ein einfacher Blick nicht aus. Die Experten nutzen deshalb ein spezielles Prüfgerät, um die Standsicherheit festzustellen. Wenn ein Stein wackelt oder gefährlich steht, markieren die Prüfer ihn vor Ort.
Die Stadt möchte so Unfälle verhindern, bei denen Menschen durch umstürzende Steine verletzt werden. Wenn ein Grabstein nicht mehr sicher steht, informiert die Friedhofsverwaltung den Besitzer.
In besonders dringenden Fällen, wenn eine sofortige Gefahr besteht, wird nicht gewartet. Dann legt die Verwaltung den Grabstein direkt ins Grab, um die Sicherheit zu gewährleisten.