Heidelberg: Motorradunfall nach riskantem Überholmanöver
In der Nacht zum Samstag kam es auf der B 37 in Heidelberg (Baden-Württemberg) zu einem schweren Unfall. Zwei Männer waren mit ihren Motorrädern in Richtung Mannheim unterwegs. Zeugen berichteten, dass die beiden schon über eine längere Strecke rücksichtslos und gegen die Verkehrsregeln fuhren.
Kurz vor der Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen passierte es dann: Die Fahrer überholten eine Autofahrerin mit viel zu hoher Geschwindigkeit auf der rechten Seite. Dabei verlor einer der Männer die Kontrolle über seine Honda. Er kam von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen die Schutzplanke.
Der junge Mann wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Sein Kumpel hielt mit seiner Yamaha am Straßenrand an. An der Honda entstand ein Schaden von etwa 7.000 Euro, die kaputte Schutzplanke kostet die Reparatur rund 500 Euro.
Die Polizei sperrte für die Unfallaufnahme einen Fahrstreifen und die Abfahrt nach Wieblingen. Das führte zu kleinen Verzögerungen im Verkehr, aber es gab keine großen Staus. Die Beamten nahmen den beiden Fahrern die Führerscheine ab.
Jetzt ermittelt der Verkehrsdienst Heidelberg. Es steht der Verdacht im Raum, dass die beiden an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teilgenommen haben. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.