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Heidelberg: Mann nach Übergriff in Wohnheim festgenommen

Ein Mann drängte eine 17-Jährige in ihrem Zimmer in einem Heidelberger Wohnheim in die Enge. Er wurde wenige Tage später gefasst.

Es geschah in der Nacht zum 2. August 2026 in einem Wohnheim in Heidelberg (Baden-Württemberg). Ein Mann hatte sich Zutritt zum Gebäude verschafft. Dort traf er auf eine 17-jährige Frau, die gerade zu ihrem Zimmer wollte.

Der Mann drängte das Mädchen trotz ihrer Gegenwehr in den Raum und schloss die Tür hinter sich ab. Dann drückte er sie auf das Bett, würgte sie und schlug sie. Er zog die Hose und die Unterwäsche von sich und dem Opfer aus und versuchte, sie zu vergewaltigen.

Die junge Frau wehrte sich jedoch heftig. Sie biss den Mann in den Arm, sodass er es nicht schaffte, den Geschlechtsakt zu vollziehen. Danach flüchtete der Verdächtige aus dem Wohnheim.

Die Polizei suchte den Mann und beobachtete den Tatort. Am 5. August stand der Verdächtige wieder in der Nähe des Wohnheims. Die Beamten nahmen ihn fest. Sein Aussehen und seine Kleidung passten genau zu der Beschreibung des Opfers. Zudem hatte er eine Bisswunde am Arm. Der Mann aus Afghanistan wohnte in einer Asylunterkunft direkt in der Nähe.

Jetzt prüft die Polizei, ob der Mann auch für einen weiteren versuchten Übergriff verantwortlich ist. Dieser hatte sich am 4. August im selben Gebäude ereignet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Heidelberg einen Haftbefehl erlassen. Der Verdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Bis zu einem Urteil gilt er als unschuldig. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim – zur Originalmeldung

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