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Hattersheim: Feuerwehr durch Großbrände extrem belastet

Copyright und Urheber siehe Hattersheim am Main

In den letzten Wochen mussten die Einsatzkräfte in Hattersheim am Main immer wieder zu schweren Bränden ausrücken. Besonders ein riesiges Feuer auf einer Wiese forderte die Retter massiv.

Die Feuerwehren in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis, Hessen) hatten in den vergangenen Wochen extrem viel zu tun. Mehrere große Einsätze und über ein Dutzend kleinere Alarmierungen hielten die Männer und Frauen der drei Stadtteilwehren auf Trab. Da die meisten von ihnen ehrenamtlich arbeiten, bedeutet das eine enorme Belastung neben dem normalen Job und der Familie.

Schon Ende Juli ging es los: Rund 40 Leute aus Hattersheim halfen der Feuerwehr in Kriftel bei einem Großbrand in einem Gewerbeobjekt. Allein der erste Einsatz dauerte 19 Stunden, zwei Tage später mussten sie für acht Stunden zurückkehren, um die Glut zu löschen.

Kurz darauf, in der Nacht zum 1. August, brannte in der Königsberger Straße ein Imbissstand. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf andere Gebäude übergriff. Wenige Tage später zog es 15 Einsatzkräfte mit zwei Wagen in den Rheingau-Taunus-Kreis, wo sie fast acht Stunden lang einen Waldbrand bekämpften.

Am 12. August folgte dann einer der schwersten Einsätze: Zwischen dem Wasserwerk Hattersheim und den Weilbacher Kiesgruben brannte es auf einer riesigen Fläche. Rund 15.000 Quadratmeter Wiesen und Wald standen in Flammen. Zeitweise kämpften mehr als 200 Leute aus dem gesamten Main-Taunus-Kreis gegen das Feuer. Zwei Polizeihubschrauber halfen mit Wasserabwürfen aus der Luft. Die Hattersheimer Feuerwehr arbeitete die ganze Nacht durch und war erst am nächsten Morgen nach etwa 18 Stunden fertig. Kaum waren die Geräte gereinigt, gab es schon den nächsten Alarm zu einem Brand an der A3.

Auch hinter den Kulissen war viel Arbeit. Die fünf hauptamtlichen Gerätewarte und städtische Mitarbeiter mussten nach jedem Brand die Schläuche, Atemschutzgeräte und Fahrzeuge putzen und prüfen, damit alles wieder einsatzbereit ist.

Bürgermeister Klaus Schindling bedankte sich öffentlich bei allen Helfern, ihren Familien und den Arbeitgebern. Die moderne Technik der Stadt, wie Drohnen und Sonderfahrzeuge, habe sich bei diesen komplexen Lagen bewährt.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Hattersheim am Main – zur Originalmeldung

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