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Hastenrath: Hoferstraße wegen einsturzgefährdeten Hauses gesperrt

Ein leerstehendes Wohnhaus drohte in sich zusammenzufallen. Feuerwehr und THW mussten das Gebäude sichern, um die Straße zu schützen.

In Hastenrath (Gemeinde Gangelt, Kreis Heinsberg) gab es gestern einen gefährlichen Vorfall an der Hoferstraße. Dort steht ein Wohnhaus, das bereits im Dezember 2009 durch einen Brand beschädigt wurde und seitdem leer steht. Am Abend passierte es dann: Einzelne Teile des Gebäudes brachen ab und fielen auf die Straße.

Daraufhin rückten Experten vom Bauamt und Leute vom THW aus. Sie untersuchten das Haus und stellten fest, dass es akut einstürzen könnte. Um niemanden zu gefährden, sperrten die Einsatzkräfte die Hoferstraße sofort komplett ab. Weitere Einheiten des THW wurden zur Hilfe gerufen.

Damit die Helfer sicher arbeiten konnten, baute das THW aus Hückelhoven ein spezielles Sicherungssystem auf. Ein Lasergerät maß ständig, ob sich die Wände auch nur im Millimeterbereich bewegen. Wenn das Haus gewackelt hätte, hätte das System sofort Alarm geschlagen. Gleichzeitig stützte das THW aus Hürtgenwald die gefährdeten Wände mit einem Holzsystem ab. So sollte verhindert werden, dass noch mehr Trümmer unkontrolliert auf die Fahrbahn stürzen.

Weil es bereits dunkel war, sorgte das THW aus Übach-Palenberg für ausreichend Licht an der Einsatzstelle. Ein Team aus Viersen unterstützte die Arbeiten mit einem Bagger. Die Feuerwehr Gangelt war ebenfalls vor Ort. Die Besatzung der Drehleiter half rund fünf Stunden lang beim Aufbau der Technik und bei der Erkundung der Lage. Damit die Helfer versorgt waren, wurde das nahegelegene Feuerwehrgerätehaus Hastenrath als Verpflegungspunkt genutzt.

Gegen 6:30 Uhr waren die Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen und der Einsatz konnte beendet werden. Die Hoferstraße bleibt jedoch bis auf Weiteres gesperrt, da das Gebäude weiterhin ein Risiko darstellt.

Wie es nun mit dem Haus weitergeht, ist noch offen. Die zuständigen Stellen müssen entscheiden, wie das Gebäude dauerhaft gesichert oder beseitigt wird.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Gangelt – zur Originalmeldung

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