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Haren: Polizisten und Schüler besuchen Demokratie-Ausstellung

Auf dem Schulhof des Gymnasiums in Haren geht es um die Zeit des Nationalsozialismus. Gemeinsam setzen sich Schüler und angehende Polizisten mit dem Schicksal von Verfolgten auseinander.

In Haren (Landkreis Emsland, Niedersachsen) haben sich Schüler der Fachoberschule und Studierende der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim getroffen. Anlass war ein Studientag zum Thema Demokratie. Gemeinsam mit den Schülern des örtlichen Gymnasiums besuchten sie die Ausstellung „Gegen das Vergessen“.

Direkt auf dem Schulhof hängen rund 20 große Porträts. Die Bilder stammen aus einem Projekt des Fotografen Luigi Toscano, der seit 2014 Überlebende der NS-Verfolgung fotografiert. Die Besucher sollen durch die Bilder über Rassismus, Antisemitismus und die eigene Verantwortung in der Gesellschaft nachdenken.

Besonders die Schüler der Jahrgänge 9, 11 und 12 waren aktiv eingebunden. Sie hatten sich im Vorfeld intensiv mit den Lebensläufen der gezeigten Menschen beschäftigt und stellten ihre Ergebnisse den anderen Besuchern vor. Wer mehr wissen will, kann über QR-Codes an den Bildern auch Audio-Beiträge zu den Menschen abrufen. Eine Schülerin namens Amelie erklärte dazu, dass Geschichte nicht nur in Schulbüchern stattfinden solle.

Die Lehrerin Katrin Kleesiek-Herding aus dem Fachbereich Geschichte hat die Ausstellung unter anderem initiiert. Schulleiterin Dunja Gerdes zeigte sich zufrieden, dass auch so viele Polizisten dabei waren. Für die Polizei ist der Schutz der Demokratie eine wichtige Grundlage ihrer täglichen Arbeit.

Die Porträts bleiben noch lange Zeit vor Ort. Die Ausstellung auf dem Schulhof des Gymnasiums Haren ist noch bis zum 5. September 2026 zu sehen.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim – zur Originalmeldung

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