Hannover: Über 1.000 Menschen liefen für Respekt
In Hannover (Niedersachsen) sind am gestrigen Tag mehr als 1.000 Läuferinnen und Läufer auf die Straße gegangen. Die Veranstaltung hieß Run4Respect. Die Teilnehmer wollten damit zeigen, dass sie Gewalt, Beleidigungen und Anfeindungen gegenüber Einsatzkräften sowie dem Personal in Kliniken und Pflegeheimen ablehnen.
Die Strecke war rund vier Kilometer lang. Die Läufer starteten am Platz der Menschenrechte beim Neuen Rathaus und liefen dann durch die Innenstadt. Die Veranstaltung war komplett ausgebucht. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen noch mehr Menschen teil.
Organisiert wurde der Lauf von der eichels GmbH. Unterstützt wurden sie dabei von der Polizei Hannover, der Feuerwehr und den Johannitern. Gemeinsam mit anderen Partnern wollten sie Solidarität mit allen zeigen, die beruflich oder ehrenamtlich für die Sicherheit und Gesundheit anderer arbeiten.
Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten und Feuerwehrdirektor Christoph Bahlmann betonten, dass Respekt die Grundlage für das Zusammenleben in der Gesellschaft sei. Jeder Angriff auf Helfer sei auch ein Angriff auf gesellschaftliche Werte. Auch Michael Homann von den Johannitern sagte, dass die hohe Teilnehmerzahl zeige, wie wichtig den Menschen ein respektvoller Umgang ist.
Das Geld aus den Startgebühren kommt einem guten Zweck zugute. Der Erlös wird später an die Kinderklinik auf der Bult gespendet.
Die Veranstalter hoffen, dass Gewaltfreiheit wieder zur Selbstverständlichkeit wird. Dies gelte für alle, die schützen, retten oder pflegen.