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Hannover: Maschseefest und Finals sorgen für Straßensperren

Seit Mittwoch sind in Hannover große Volksfeste gestartet. Die Polizei warnt vor massiven Staus und sperrt zahlreiche Straßen rund um den Maschsee.

In Hannover (Niedersachsen) ist es wieder so weit: Das Maschseefest und die Finals haben am Mittwoch gestartet. Bis zum 9. August werden riesige Menschenmengen erwartet. Damit alles glattläuft, ist die Polizei mit vielen Beamten vor Ort. Wer jetzt mit dem Auto in die Stadt will, sollte vorsichtig sein, denn viele Wege sind dicht.

Besonders hart trifft es das Ufer am Maschsee. Das Arthur-Menge-Ufer ist zwischen dem Parkplatz Robert-Enke-Straße und dem Kurt-Schwitters-Platz bis zum 11. August komplett gesperrt. Nur Busse der Linien 100 und 200 dürfen dort fahren, außer am 10. und 11. August, wenn die Gastro-Buden abgebaut werden. Dann kommen auch die Busse nicht durch und Radfahrer müssen den nördlichen Weg nehmen. Auch das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ab der Riepestraße bleibt bis zum 27. Juli dicht. Kurz darauf, vom 27. bis 30. Juli, ist dort dann auch die Veloroute gesperrt.

Auch in der Innenstadt gibt es Probleme. Die Culemannstraße ist bis zum 29. Juli zu. Wer zum Neuen Rathaus oder zum Opernplatz will, muss planen: Der Platz der Menschenrechte sowie die Georgstraße, Ständehausstraße und Schloßstraße sind bis zum 28. Juli für Autos gesperrt. Sogar die Bushaltestelle Kröpcke wird bis zum 31. Juli nicht angefahren. Die Willy-Brandt-Allee wird während der Finals an der Bleichenstraße immer wieder zeitweise dichtgemacht.

Wer in der westlichen Südstadt wohnt oder dort unterwegs ist, muss mit Staus rechnen. Zwischen dem Maschsee und der Hildesheimer Straße wird der Durchgangsverkehr an den Wochenenden und an einigen Abenden gesperrt, damit die Parkplatzsuche nicht alles blockiert. Die Polizei hat hierfür Personal an den Sperrstellen stehen. Nur wer eine spezielle Erlaubnis hat, darf durchfahren.

Zusätzlich kommt am 1. August um 14 Uhr noch ein Fußballspiel dazu: Hannover 96 spielt gegen PEC Zwolle. Rund um das Stadion wird es deshalb ebenfalls eng auf den Straßen.

Die Polizei rät deshalb dringend: Lassen Sie das Auto stehen. Nutzen Sie lieber den Bus, die Bahn oder das Fahrrad. Wer doch fahren muss, sollte die Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand nutzen.

Für die Sicherheit gibt es am Kurt-Schwitters-Platz beim Sprengelmuseum eine eigene Polizeiwache. Diese ist unter der Woche ab 18 Uhr und sonntags ab 16 Uhr besetzt. Dort können Besucher Anzeigen machen oder Tipps geben. Zudem hängen am Nordufer Kameras, die das Gelände überwachen.

Die Beamten warnen außerdem vor Taschendieben. In der Menge wird gerne mal zugegriffen. Die Polizei empfiehlt, nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen und Taschen immer vorne zu tragen oder unter den Arm zu klemmen. Damit sich alle wohlfühlen, gibt es zudem ein Awareness-Konzept mit der „Saferspaces App“ und Helfern der Johanniter, die bei Problemen oder Diskriminierung eingreifen.

Weitere Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen findet man auf den Seiten der Stadt Hannover.

Quelle: Polizeidirektion Hannover – zur Originalmeldung

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