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Hamm-Mitte: Polizeipräsident plant mehr Videoüberwachung

Polizeipräsident Thomas Kubera war im Stadtbezirk Mitte unterwegs. Er prüfte die Sicherheitslage und kündigte neue Kameras an.

Polizeipräsident Thomas Kubera wollte wissen, wie es in Hamm-Mitte (Nordrhein-Westfalen) aktuell aussieht. Deshalb zog er gemeinsam mit drei Beamten des Bezirksdienstes durch den Stadtteil südlich der Bahnlinie.

Zuerst ging es ins Rathaus. Dort traf sich der Polizeipräsident mit Bezirksbürgermeister Jan-Ole Trautmann und Thomas Kerßebaum vom Bürgeramt. Die Männer sprachen darüber, wie die Sicherheitskooperation in der Innenstadt genau funktionieren soll.

Danach besuchte die Gruppe eine neue Substitutionspraxis in der Werler Straße. Ein Arzt zeigte den Gästen, wie die Einrichtung arbeitet und worauf es bei der Sicherheit ankommt. Laut Kubera gab es seit dem Start der Praxis keine größeren Probleme in der Nachbarschaft. Auch die Beamten vom Bezirksdienst sagten, dass es kaum Beschwerden gebe.

Zum Abschluss lief die Gruppe zu Fuß durch das Sedanviertel. Sie hielten unter anderem am Schillerplatz, an der Ecke Sedanstraße und Feidikstraße sowie bei einem Spielplatz an der Feidikstraße. Auch das Umfeld des Gustav-Lübcke-Museums, das Bahnhofsquartier und das neue Westentor wurden genau angeschaut. Die Polizei überlegt nun, wie man problematische Plätze besser überwacht, damit sich die Menschen dort nicht mehr ängstigen müssen.

Für das Bahnhofsquartier und den Bereich am Westentor gibt es nun eine Entscheidung: Thomas Kubera hat die Videoüberwachung angeordnet. Zuerst kommen mobile Kameras zum Einsatz, später sollen feste Anlagen installiert werden. So kann das Präsidium dauerhaft sehen, was vor Ort passiert.

Die Polizei nutzt solche Rundgänge, um die Einsatzgebiete direkt kennenzulernen und sich mit den Verantwortlichen vor Ort auszutauschen.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm – zur Originalmeldung

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