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Hamm: Betrüger stehlen Geld von Frauen als Spendensammler

Zwei Frauen in Hamm wurden am Dienstag Opfer von Betrügern. Die Männer gaben sich als Spendensammler aus, um an das Geld der Frauen zu kommen.

Am Dienstag, den 1. September, passierte es gleich zweimal in Hamm (Nordrhein-Westfalen). Unbekannte Männer nutzten die Hilfsbereitschaft von Frauen aus, um sie zu bestehlen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr in Heessen. Auf dem Parkplatz eines Discounters an der Kleinen Amtsstraße sprach ein Mann eine 72-jährige Frau an. Er bat sie um eine Spende, was die Seniorin auch tat und ihm einen kleinen Betrag gab. Während sie sich unterhielten, schlug der Mann jedoch zu. Er schaffte es, unbemerkt Geld im dreistelligen Bereich aus ihrem Portemonnaie zu stehlen.

Der Verdächtige ist etwa 30 bis 35 Jahre alt und circa 1,60 Meter groß. Er hat ein südländisches Aussehen, kurze dunkle Haare und ist kräftig gebaut. Er trug einen dunkelblauen Blouson und eine dunkle Jeans.

Kurz darauf gab es einen weiteren Fall in Rhynern. In einem Supermarkt an der Alleestraße sprach ein anderer Mann eine 61-jährige Frau an. Er behauptete, er sammle Geld für gehörlose Menschen. Die Frau wollte helfen und hielt ihre Bankkarte an das Lesegerät, das der Mann dabei hatte. Erst später sah sie in ihrem Onlinebanking, dass ein hoher dreistelliger Betrag von ihrem Konto abgezogen worden war.

Dieser Mann sieht europäisch aus und ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Er ist schlank, hat kurze dunkle Haare und einen leichten Bartflaum. Er sprach Französisch und trug ein blaues Oberteil sowie eine Jeans.

Die Polizei warnt nun vor dieser Masche. Man solle sich nicht unter Druck setzen lassen und besonders vorsichtig sein, wenn Unbekannte auf Parkplätzen oder in Läden ansprechen. Die Bankkarte sollte man niemals aus der Hand geben. Wer eine komische Abbuchung auf seinem Konto bemerkt, soll sofort die Bank informieren und Anzeige erstatten.

Die Beamten suchen nun nach Zeugen. Wer verdächtige Spendensammler gesehen hat, soll sich unter der Nummer 110 melden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm – zur Originalmeldung

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