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Hameln: Streit eskaliert mit scharfkantigem Gegenstand

Ein Mann griff in der Innenstadt eine Frau an und wurde von Passanten überwältigt. Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Angreifer und zwei Helfer.

Gegen 18:31 Uhr ging bei der Leitstelle in Hameln (Niedersachsen) mehrere Notrufe ein. Zeugen berichteten von einem heftigen Streit zwischen einem Mann und einer Gruppe von Leuten. Ein Angreifer habe ein scharfes Werkzeug benutzt, sei aber bereits am Boden festgehalten worden.

Nach ersten Informationen fing alles damit an, dass eine Gruppe einen 33-jährigen Mann beim Vorbeigehen stoppte und ihn nicht weitergehen ließ. Aus dieser Situation entwickelte sich ein Wortgefecht. Plötzlich zog der Mann einen scharfkantigen Gegenstand aus der Tasche und drohte damit. Dann machte er Stichbewegungen in Richtung einer 43-jährigen Frau. Er traf sie jedoch nicht.

Umstehende Menschen griffen sofort ein. Sie überwältigten den 33-Jährigen und drückten ihn zu Boden, bis die Polizei eintraf. Doch die Hilfe ging offenbar zu weit: Ein 45-Jähriger und ein 30-Jähriger sollen auf den am Boden liegenden Mann eingeschlagen und getreten haben. Als die Streifenwagen eintrafen, hatte der 33-Jährige leichte Verletzungen am Kopf.

Die Beamten nahmen den Mann fest und nahmen ihm den scharfkantigen Gegenstand weg. Viele der Beteiligten hatten wohl ordentlich getrunken. Nachdem die Polizei alles vor Ort geklärt hatte, bekamen alle Menschen einen Platzverweis und mussten den Bereich verlassen. Der 33-Jährige wurde auf der Wache festgehalten und später wieder entlassen.

Jetzt ermittelt die Polizei gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung. Auch gegen die beiden anderen Männer läuft ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden – zur Originalmeldung

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