Hamburg-Heimfeld: Festnahme nach Schüssen im Park
Mitte Juni gab es im Schwarzenbergpark in Hamburg-Heimfeld (Hamburg) einen gewaltsamen Vorfall. Ein 45-jähriger Mann wurde dort durch Schüsse verletzt. Die Kriminalpolizei suchte seitdem nach den Verantwortlichen. Im Zuge der Ermittlungen rückte ein 21-jähriger Mann in den Fokus der Beamten.
Am Dienstagnachmittag griffen die Polizisten zu. Beamte vom Drogendezernat und vom Landeskriminalamt der Region Harburg suchten die Wohnung des jungen Mannes in Heimfeld ab. Weil die Lage gefährlich sein konnte, half auch das Spezialeinsatzkommando mit. Die Polizisten nahmen den 21-jährigen türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Nach der Identitätsprüfung kam er ins Untersuchungsgefängnis. Ein Haftrichter hat inzwischen einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.
In der Wohnung fanden die Beamten Beweismittel. Sie nahmen mehrere Mobiltelefone und rund 8.400 Euro in bar mit.
Als die Polizei die Wohnung stürmte, waren noch zwei weitere Männer dort. Ein 28-jähriger Türke wurde ebenfalls festgenommen. Bei ihm besteht der Verdacht, dass er illegal in Deutschland lebt. Deshalb übergaben die Polizisten ihn nach den Maßnahmen an das Amt für Migration. Ein dritter Mann, 33 Jahre alt und ebenfalls türkischer Staatsangehöriger, wurde vor Ort wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln gemeinsam weiter. Ob und inwieweit sich der Festgenommene strafbar gemacht hat, klärt nun die Justiz. Es gilt die Unschuldsvermutung.