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Hamburg: Fahndung nach rassistischem Angriff beendet

Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige ausfindig machen, die einen Mann in Barmbek-Nord körperlich angegriffen und beleidigt hatten.

Es geschah in den frühen Morgenstunden des 31. Mai. Gegen 03:08 Uhr kam es in der Hebebrandstraße im Stadtteil Barmbek-Nord zu einem gewaltsamen Übergriff. Ein 39-jähriger Mann wurde dort körperlich angegriffen. Während des Angriffs beleidigten die Täter das Opfer auf rassistische Weise.

Da die Täter zunächst unbekannt waren, starteten die Ermittlungsbehörden eine Öffentlichkeitsfahndung. Sie veröffentlichten Lichtbilder der gesuchten Personen, um die Bevölkerung um Hilfe zu bitten. Diese Strategie zahlte sich aus, denn die Beamten erhielten daraufhin konkrete Hinweise. So konnten sie zwei 18-jährige Deutsche als Tatverdächtige identifizieren.

Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin rechtliche Schritte ein. Sie ließ beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Jugendlichen erwirken. Die Einsatzkräfte suchten die Adressen im Stadtteil Steilshoop ab. Bei diesen Durchsuchungen fanden die Beamten Beweismittel, die sie sicherstellten. Die Experten werten diese Funde nun aus.

Die beiden 18-Jährigen wurden direkt an ihren Wohnorten angetroffen. Nach der Durchsuchung folgte die erkennungsdienstliche Behandlung, bei der die Verdächtigen offiziell registriert wurden. Danach wurden sie wieder entlassen. Mit dem Zugriff ist die öffentliche Suche beendet.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Tatverdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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